Brandschutzglas:
Schutz vor Feuer und Hitze


Normales Glas ist sehr anfällig für rasche Temperaturwechsel: Bereits nach kürzester Zeit springt es bei einseitiger Hitzeeinwirkung oder geht zu Bruch. Brandschutzverglasungen machen das Glas über einen begrenzten Zeitraum hinweg resistent – selbst gegen große Hitze. Doch nicht nur die Verglasung, sondern auch Rahmen, Dichtungen und der Verbund zum angrenzenden Bauteil müssen die geforderten Feuerwiderstandsklassen erfüllen. Unter einer Brandschutzverglasung sind deshalb stets ganze Systeme, also die gesamte Konstruktion, zu verstehen. 

Raumabschließende und wärmedämmende Verglasungen sind derart konzipiert, dass sie der Beanspruchung eines nur an einer Seite angreifenden Feuers widerstehen. Dadurch wird ein Durchdringen des Feuers oder Rauchgases verhindert. Auch die Hitze und Strahlung, die vom Brandherd ausgehen, werden zuverlässig blockiert, um einer gefährlichen Wärmeübertragung entgegenzuwirken.

Hitzeresistent dank chemischer Reaktion 

Bei großer Hitzeeinwirkung zerspringt bzw. schmilzt die erste Glasschicht. Die dahinter liegende Brandschutzschicht reagiert bei direkter Hitzeeinwirkung und schäumt auf. Diese Schaumschicht nimmt die Hitzeenergie des Feuers über viele Minuten auf. Die dahinter liegenden Glasschichten bleiben in Takt.


Brandschutzglas für jede Gefahrenstufe

Unsere Glassysteme genügen den Feuerwiderstandklassen G und F. Je nach Risiko- und Gefahrenlage setzen wir unterschiedliche Verglasungen ein, die einem Feuer über die so lebenswichtigen Sekunden und Minuten hinweg standhalten, um sich in Sicherheit zu bringen. Alle unsere Brandschutzgläser und -systeme besitzen eine bauaufsichtliche Zulassung und genügen aktuellen Brandschutzvorschriften.

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